Hosen von Hosn – elegant & gemütlich | Gründerinterview

Hosen von Hosn – elegant & gemütlich | Gründerinterview

Bequem und elegant zugleich - geht das? | © Hosn, 2018

Eine einzige Hose für Businessmeetings, zum Wandern, Reisen, Radfahren und sogar für Stuntmen – ist das wirklich möglich? Wir hatten die Chance, Markus Weilguny zu befragen und mehr über diese elegante und gleichzeitig bequeme Hose für jedermann (und jederfrau) zu erfahren.

Im Folgenden findest du seine Antworten auf unsere Fragen. Demnächst kannst du das junge Unternehmen auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter unterstützen. Bis dahin schau doch einfach mal im Hosn-Onlineshop vorbei.

Was ist das Besondere an euren Hos(e)n?

Die Hosn sind die funktionellsten und gemütlichsten Anzugshosen der Welt.
Man kann sich in ihnen uneingeschränkt bewegen, braucht sie nicht zu bügeln, nicht zur Reinigung zu bringen und sie bieten extra Stauraum für Karten, Getränke und vieles mehr, ohne visuell an Eleganz einzubüßen.

Weiter bieten sie ein paar Details, die noch nie bei einer Hose umgesetzt wurden, wie etwa unsere Hemden-Clips, die jedes Hemd auch bei Akrobatik fest in der Hose halten, oder den gepolsterten Stretch-Bund, der beim Tragen von Rucksäcken ebenso hilft wie beim Parkour.

Was ist das Besondere an den Taschen eurer Hosen?

Wir haben die Hosn von Grund auf neu gedacht: Für welche Tätigkeit ist welches Taschenlayout ideal? Was trägt man mit sich? Wie kann man das leicht erreichen, ohne dass die Bewegung eingeschränkt wird? 

Unsere Anwendungsfälle waren u.a. Laufen, Bergsteigen, Klettern, Golfen, Tanzen, Kämpfen, Schießen, Reisen, Rad fahren, Motorrad fahren, Fliegen, Fallschirmspringen, Parkour, Akrobatik, Stunts, Paragleiten, Yoga.

Ausgehend von diesen Verwendungszwecken entstand unser spezielles Taschen-Layout, das  Bewegungsfreiheit, Komfort und Eleganz gleichermaßen garantiert.

Besonders zu erwähnen sind die geheime Innentasche in Passgröße, die Oberschenkeltaschen für Flaschen und größere Gegenstände, sowie die Kartentaschen, die sich ideal für Visitenkarten und EDC Messer eignen – eine von ihnen ist auch mit einem super-flexiblen Zip gesichert, um bei Kopf-über-Tätigkeiten garantiert nichts zu verlieren und auch in einem Klettergurt keine Druckstelle durch den Zip zu verursachen.

Für wen sind eure Hosen besonders gut geeignet? Wem würdest du es besonders empfehlen, eure Hosn zu tragen?

Ich würde sagen: Anziehen und ausprobieren. Die Hosn wird jeder lieben.
Wer einmal unsere Hosn an hat, will sie nicht mehr ausziehen. Sie sind eben urgemütlich, praktisch und chic.

Und die Hosn hilft sparen. Eine für alles, ganz gleich, ob zur Arbeit, ins Büro, auf Reisen oder für‘s Sofa.

Entwickelt wurden unsere Hosn allerdings für höchste Ansprüche im Sicherheitsdienst, im Extremsport, in der Selbstverteidigung. Aber auch beim Golfen, Tanzen, Wandern, Yoga, Motorradfahren und im Fitness Studio wird man ihre Vorzüge wertschätzen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, diese Art von Hosen zu entwickeln? 

Ich denke, aus meinem Hang zum Praktischen und dem Wunsch nach Flexibilität: Warum nicht nach dem Büro noch sporteln gehen? Warum nicht von der Stunt-Arbeit am Film-Set direkt zum nächsten Meeting?

Ich wollte anfangs eigentlich nur eine passende Hose kaufen, die elegant genug war für Business und bewegungsfreundlich genug für Action. Leider hatte der Markt nur eine Antwort: Sowas gibt‘s nicht!

Wann und mit welcher Vision hast du Hosn gegründet?

Hosn entstanden aus meinen Leidenschaften: Bewegung, Business und Reisen.

Wie erwähnt kam zuerst der Eigenbedarf. Das war 2016. Ich wollte eine funktionelle und zugleich elegante Hose und fand keine. Also begann ich zu tüfteln und zu recherchieren. 

Ich interviewte Kolleginnen und Kollegen, Stunt-Performer, Polizisten, Extremsportler, Golfer, Geschäftsführer, Tänzer, Sicherheitsfachleute, und so entstand langsam das Konzept für die funktionellsten Anzugshosen der Welt.

Die lange Suche nach würdigen Stoffen war schließlich in Italien von Erfolg gekrönt. Die italienischen Stoffe bestanden bravourös unsere Härtetests. 

Als ich dann noch eine tolle Mode-Designerin fand, stand dem ersten Prototypen nichts mehr im Weg.

Das Feedback war enorm positiv. Gute Hosn waren also nicht nur mein Traum. Es gab Bedarf! Daraus entsprang die Motivation, das Produkt auch anderen zugänglich zu machen.

Und jetzt befindet sich Hosn an einem wichtigen Punkt: Begeistern sich genügend Menschen dafür, sich das Leben zu erleichtern und Bewegung spontan und stilvoll zu genießen?

Ist eure praktische Hose in verschiedenen Varianten erhältlich?

Die Hosn ist ein Kleidungsstück des 21. Jahrhunderts: 

Keine unnötigen Entscheidungen, kein Aufwand, immer passend, immer gebügelt, für alles bereit.

Jeans oder Chinos, oder Leggings, oder Anzugshosen? Einfache Antwort: Hosn.

Die Hosn gibt es in schwarz – und in schwarz. Für Männer und Frauen.

Die Hosn schenkt Freiheit: Freiheit in jeder Bewegung und Befreiung vom täglichen Was-ziehe-ich-heute-an. Das setzt Energie frei, die für neue Abenteuer zur Verfügung steht. 

Auf eurem Logo ist ein Chamäleon. Wieso habt ihr euch für dieses Logo entschieden?

Chamäleons und Hosn haben eine Gemeinsamkeit: Sie passen sich an und sie passen einfach überall dazu.

Welche Meilensteine hast du seit der Gründung von Hosn erreicht?

Der Weg von der Idee zum Produkt war ein ereignisreicher – und ich habe viel gelernt.

Parallel zum Design floss viel Zeit in die Entwicklung des Herstellungsprozesses: Sourcing, Manufacturing, Logistik, Quality Control, usw.

Und natürlich in die Unternehmensführung, damit Hosn auch auf zwei guten Beinen stehen kann: Kalkulation, Vertragsverhandlungen, Business Planung, Investoren, Förderungen, IP-Verwaltung. Jeder Bereich eine Wissenschaft für sich!

Ohne bunte Bilder geht natürlich nix! Da war mein Background in der Medien-Produktion hilfreich, um Fotos, Videos, Texte, Website, usw. konzeptionieren zu können.

Die Umsetzung wäre ohne die Unterstützung meines tollen Teams und lieber Kolleginnen und Kollegen undenkbar gewesen. Mit jedem erwähnten Schlagwort sind viele Menschen verbunden, die mit ihrer Expertise die Hosn mitgestalten und zu dem innovativen Produkt machen, das sie sind.

Bald wird Hosn eine Crowdfunding-Kampagne starten. Welches Ziel habt ihr euch hierfür gesteckt und wofür soll das Geld verwendet werden?

Das Ziel der Kampagne ist, die nächste Produktions-Charge zu finanzieren, welche ab ca. $16.000 möglich ist. Das entspricht ungefähr 100 verkauften Hosn.

Das zweite Ziel ist natürlich, in möglichst vielen Menschen Freude an Bewegung und Aktivität bereits im Rahmen der Kampagne zu entfachen.

Welche Ziele hast du dir aus unternehmerischer Sicht für die nächsten 3 Jahre gesteckt?

Mein Ziel ist es, dass unsere Hosn mit ihren Kunden wachsen und die unterschiedlichsten Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensstilen bei tollen Erlebnissen begleiten.

Konkret heißt das: Ein toller Crowdfunding Start, dann ein guter Start für den Direktverkauf, fundierte Kooperationen mit Handelspartnern, und eine strategische Partnerschaft mit Multiplikatoren und Investoren.

Gepaart mit dem Start dazu passender, sinnvoller Produkte soll eine Marke entstehen, die echten Mehrwert in Form von Innovation, Qualität, und Service bietet.

Besonders stolz wäre ich, wenn sich Hosn zu einer österreichischen Qualitätsmarke etablieren könnte, die in der Tradition heimischer Unternehmen Innovation und höchste Produktionsstandards vereint.

Sind für die Zukunft bereits weitere Produkte von Hosn geplant?

Derzeit sind wir am Testen eines Maßanzugs, der ebenso wieder mit einigen Details gespickt ist. Der Anzug bietet die gewohnten Vorzüge wie wasser- und schmutzabweisende Beschichtungen und maximale Bewegungsfreiheit und wird nerdige Geheimagentenherzen höher schlagen lassen.

Danach sind die Cargo Hosn am Start, dicht gefolgt von den nächsten Teilen im Set, mit denen wir unsere Fans überraschen werden.

Welche Tipps kannst du anderen Unternehmensgründern mit auf den Weg geben?

Dass alles viel komplizierter ist, als man denkt, ist klar. Aber je früher man sich Expertise und Erfahrung an Bord holen kann, umso schneller kann man lernen. Das gilt natürlich insbesondere für Bereiche, die einem fremd sind – bei mir z.B. Zollrecht und Patentrecht – aber auch für die eigenen Schwerpunkte – man will ja ein eigenständiges und wachstumsfähiges Unternehmen groß ziehen.

Vielen Dank für das interessante Interview, lieber Markus! Wir wünschen dir und deinem Unternehmen viel Erfolg und dass ihre viele Crowdfunder von euren Hosn überzeugen könnt! 🙂

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